„PINK PRISON " HINTER GITTERN GEVÖGELT VON LARS RIERS PUZZY POWER –MAGMAFILM

Die Reporterin Mila wettet mit ihrem Verleger, dass sie das Unmögliche schafft, ein Interview mit dem Direktor des Zuchthauses „Pink Prison".

Da sie auf offiziellem Weg nicht weiter kommt, bricht sie nachts in das Zuchthaus ein, um an ihr Ziel zu gelangen. Dabei wird sie sowohl Voyeurin als auch Teilnehmerin von Sexspielen aller Art und nähert sich Schritt für Schritt ihrem Ziel. Das Cover verspricht einen aufregenden Porno-Thriller aus Dänemark. Den Film kann man aber weder als Thriller noch als richtigen Porno bezeichnen. Ich würde ihn als „Softporno" beschreiben, bei dem Fans von Hardcore-Pornos nicht auf ihre Kosten kommen. Wenn man von der arg konstruierten Story mal absieht, sind die Sexszenen durchaus vielseitig und phantasievoll angelegt und die Darsteller sehr ansehnlich.

In den Sexszenen dominieren viel zärtliche Streicheleinheiten und sanfterer Sex. Man ist halt sehr nett und rücksichtsvoll zueinander, so stellt man sich ehr Sex vor bei einem Paar was sich liebt. Die üblichen Bestandteile von Pornos wie Nahaufnahmen, Dirty Talk und härtere Sexpraktiken fehlen völlig. Traumsequenzen und Realität verwischen miteinander, so dass der Film trotz seiner nur 89 Filmminuten sehr langatmig wirkt.
Die Idee ist gut, wird hier aber halt sehr soft umgesetzt. Für Anfänger und Fans softerer Pornos sicherlich genau das Richtige, allen anderen werden sich bei diesem Film eher langweilen und ausschalten.