„CHECK IN CHECK OUT" ENTSTANDEN 2013 VON ROBERTO VALTUEŇA

Die Geschichte des Films handelt von Menschen, die in einem Hotel auf dem Land zusammentreffen.

Da sind die Freundinnen Lucia und Laura, die kurz vor Lauras Hochzeit noch einmal die Sau rauslassen wollen. Die bisexuelle Lucia ist in Laura verliebt und versucht ihr körperlich näher zukommen. Marco und Marga sind seit 15 Jahren verheiratet und versuchen ihr Liebesleben wieder aufregender zugestalten, indem sie bislang nicht ausgesprochene Phantasien ausleben. Im Alltag von Saul und Sara hat offensichtlich Sara die Hosen an. Bei ihren Fetisch- und SM Spielchen jedoch hat Saul das Sagen und er unterwirft Sara auf alle erdenkliche Art und Weise.

Dann sind da noch Cesar und Carol, die sich aus einem Internet-Chat kennen und sich zum Sex verabredet haben. Außerdem wird das Hotelpersonal Jessica und Pietro von ihrer Chefin aufgefordert die Gästen in jeglicher Hinsicht vollkommen zufrieden zu stellen. Der Schauplatz ist sommerlich und hell und macht Lust auf Erotik. Wilder Partnertausch bleibt hier jedoch aus, die Paare vergnügen sich nur unter sich, das aber phantasievoll und an wunderschönen Plätzen.

Hier geht es eher darum jenseits des Alltagsstress Neigungen ausleben zu können, neue sexuelle Ausrichtungen zu erproben oder bislang noch nicht ausgelebte Phantasien in die Realität umzusetzen. Der neue Film von Roberto Valtuena ist eine pornografische Komödie geworden im langsam dahinplätschernden Erzähltempo und gespickt mit witzigen Gags. Es wird nicht eine zentrale Geschichte erzählt, die auf ein dramatisches finales Ende zusteuert, sondern es werden einzelne Erzählstränge parallel gezeigt.

Die von vielen immer erwartete „Große Gruppensexszene" wirkt er unmotiviert und durch den großen Frauenüberschluss ehr langweilig. Etwas überdimensioniert finde ich auch die vielen „Frau-Frau-Szenen", die sicherlich meist er Männer anmacht, die aber nicht bisexuell orientierte Frauen ehr langweilen. Die Sexszenen sind etwas toylastig aber abwechslungreich.

Als Fan von Roberto Valtuenas Filmen hat man immer die Erwartungen, dass jeder neue Film von Ihm noch besser ist als der Letzte. Das ist hier sicherlich nicht der Fall, allerdings erhebt sich auch der neue Film von Roberto Valtuena wieder einmal qualitativ weit über das Niveau der sonstigen Pornofilme.

Wer einen guten Porno sucht und gerne dabei auch mal etwas zum Lachen hat, wird bei „Check in Check out" sicherlich auf seine Kosten kommen. 

„Club der Lust" von Portia Da Costa erschienen 2006 beim Rowohlt Verlag

Zwei Schwestern, eine Drag Queen und ein Club der es in sich hat, sind die Zutaten für den „Club der Lust" von Portia Da Costa.

Die Journalistin Natalie wird von ihrer Schwester mit einer interessanten Story von London in die Provinz gelockt.
Schon auf der Zugfahrt kommt es zu einer aufregend erotischen Begegnung mit einem Fremden, der noch eine besondere Bedeutung für sie bekommen wird.
In der Stadt führt die Drag Queen Stella einen Club der für Eingeweihte als Treffpunkt lustvoller Exzesse bekannt ist und indem sie ihre erotischen Wünsche nach Dominanz und Unterwerfung ausleben können.
Natalie verstickt sich im Laufe ihrer Recherche immer mehr in die dunklen Kreise diese Clubs und entdeckt sowohl die dominante als auch die devote Seite ihrer Lust.
Der Autorin gelingt es die gesteigerte Lust des „vermeintlichen Opfers" einer stark von Dominanz und Unterwerfung geprägten„Gang Bang" Szene ebenso empfindsam und ausdrucksvoll zu beschreiben, wie die ersten homoerotischen Erlebnisse eines Mannes.
Diese Szene macht einfach an, sie schildert sanft und hocherotisch wie ein Mann zum ersten Mal zulässt, wie er von einem Mann genommen wird.
Also wenn man einmal von der ehr konstruierten Rahmenhandlung absieht, lassen einen die erotischen Szenen in eine spielfreudige aufregend andere Welt lustvoll eintauchen.
Erotische Literatur bei der die Geschlechtergrenzen verschwinden und Grenzen nur noch dazu da sind überschritten zu werden.

„Der Lustsklave Lektion 2" von Jona Lindberg gelesen von Katarina von Haye erschienen 2010 beim Hörliteraturverlag

Die Geschichte von Robert und Lady Mona geht weiter.

Missbraucht die stolze Herrin die Gefühle und Abhängigkeit von Robert nur als Möglichkeit ihre raffinierten Spielchen zu spielen?

Die besondere Beziehung, die sich langsam zwischen ihnen entwickelt, ist weiterhin geprägt von Demut, Hingabe und brennenden Verlangen des Sklaven und den Machtdemonstration seiner stolzen Herrin.
Immer wieder gelingt es der strengen Domina ihn mit unterwarteten und raffinierten Varianten ihres Spiels an seine Grenzen zu bringen bis der Lustschmerz ihn „fliegen lässt".
In diesem Hörbuch beschreibt die Autorin den Zwiespalt in dem ein devoter Mann steckt, der sich seine Herrin verliebt hat und mit ihr außerhalb des „Spieles" eine dauerhafte verbindliche Beziehung eingehen will.
Mit diesem neuen Aspekt der Beziehung von Robert und Mona wird im Hörbuch "Der Lustsklave 2" das Sortiment an anregender erotischer hörbarer Literatur für devote Männer um einen weiteren wichtigen Gesichtspunkt sinnvoll erweitert.
Ein anregendes Hörbuch für devote Männer und dominante Frauen.

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