Buch „Fuck your Friends" von Sophie Andresky erschienen 2010 beim Heyne Verlag

Es könnte so schön sein. Zwei Paare begegnen sich und verlieben sich ineinander.
Eine Überkreuz-Anziehung der besonderen Art.

Sie erleben miteinander die erotische Vervollständigung und erotische Momente in jeglicher Form und Stellung, scheinbar das totale Paradies. Doch die erotische Offenbarung entpuppt sich als ein Alptraum aus Lug und Betrug an dessen Ende alle verloren haben?

Viele träumen von der idealen Konstellation, bei sie die fehlenden erotischen Komponenten beim Partner durch einen zweiten Partner ergänzen könnten.
Der eine für die sanften ruhigen Momente und der andere für die wilde Seite in einem, mit dem man die eine oder andere Phantasie ausleben kann, die der eigentliche Partner nicht in sich trägt.

Hier geht es nicht darum mit einem anderen Menschen ein Hobby zu teilen, welches der eigene Partner nicht mag. Eine erotische Freundschaft mit einem anderen Paar ist sicherlich ein hochkompliziertes Gebilde.

Wie geht man mit der Unzulänglichkeit um, die sich einstellt, wenn der Partner mit der oder dem anderen erotische Begegnungen mit größerer Intensität hat als man Selbst?

Wie geht man mit der Eifersucht um, wenn man feststellt, dass die andere Frau oder der andere Mann einen Stellenwert beim eignen Partner einnimmt, den man für zu groß hält?

Was ist, wenn sich die eigene Frau oder der eigene Mann sich sogar richtig verliebt?

In diesem Buch kommen all diese Fragen auf und man fragt sich wie man selbst damit umgehen würde.
Für Swinger ist dieses Buch sicherlich nichts spektakuläres, sich erotisch anderen Paaren oder Singles zu öffnen, ist ihnen nicht fremd sondern Teil ihrer Lebensphilosophie.

Für klassische Paare öffnet sich vielleicht eine neue Welt, die wie im Buch auch ihre Schattenseiten hat.

Das Buch ist weder ein Plädoyer für noch gegen das Swingern.
Man sollte das Buch nicht als abschreckendes Beispiel verwenden, frei nach dem Motto

„Wenn wir Swingern, dann endet dass so wie in dem Buch", es ist halt einfach eine Geschichte und nicht repräsentativ für den Verlauf einer „Swingerfreundschaft".

In dem Buch verwischen die Grenzen von Polygamie und Polyamorie.
Polygamie und Polyamorie sind zwei völlig unterschiedliche Paar Stiefel.

Wenn wir ehrlich sind, dann sind die meisten nicht für eine polyamore Beziehung geeignet.

Das heißt nicht, dass es vielen gelingt aus einer emotional stabilen, glücklichen und erfüllten Beziehung heraus erotische Begegnungen mit anderen zu zulassen. Hierzu gehört allerdings Regeln, viel Fingerspitzengefühl und ständige Abstimmung unter den Partnern.

Denn klar ist doch „Wir wollen die absolute Nummer 1 im Leben unseres Partners bleiben".

Buch „Loge der Lust" von Sandra Henke erschienen 2007 beim Mira Verlag

Die „Loge der Lust" ist eine Mischung zwischen Krimi und Erotikroman.

Eine junge unerfahrene Polizistin lernt auf dem Revier einen attraktiven Adeligen kennen, der einen Diebstahl meldet und behauptet bei einer Party mit sexuellen Ausschweifungen bestohlen worden zu sein. Die Spur führt sie zu einer Geheimloge, die Lustspiele á la Eyes Wide Shut veranstaltet. Als Lockvogel verkleidet soll sie die Diebin enttarnen, die man in den Kreisen der Logenmitglieder vermutet.

Dort wird sie von einem Maskierten lustvoll überfallen und in das für sie aufregende Spiel von Dominanz und Unterwerfung eingeführt. Er kennt ihre wahre Identität und verlangt von ihr ihm weiterhin zur Verfügung zu stehen, wenn er sie nicht vor den Logenmitgliedern und ihren Kollegen enttarnen soll.

Ein erotischer Roman der es schafft einen über 400 Seiten anregend in seinen Bann zu ziehen ist es wert gelesen zu werden.

Die Autorin beschreibt aufregend erotisch viele lustvolle Begegnungen der Protagonistin mit einer Freundin und dem maskierten Fremden, die alle Register erotischer Phantasien bedienen.

Viele Frauen haben die erotische Phantasie von einem Mann, noch dazu einem maskierten Fremden lustvoll unterworfen bzw. dominiert zu werden. Niemand will im realen Leben jemals gewaltvoll und gegen seinen Willen genommen werden.

Der feine Unterschied liegt in dem freiwilligem Rollenspiel mit völligem Vertrauen und totaler Hingabe, den die Frau jederzeit abbrechen könnte, wenn sie wollte und in dem ihre eigenen Grenzen respektiert werden. Die vertrauensvolle totale Hingabe an den Partner und das Ausloten der Grenzen der eigenen Lust steht im Mittelpunkt dieses Buches.

Dafür braucht man nur den richtigen Mann oder die richtige Frau.

Sexy Geschichten Anal von Matilda Ferencz gelesen von den Schauspielerinnen Gabriela Golda und Silvia Edgars 2009 erschienen beim Hörliteraturverlag

Erotische Phantasien rund um das Thema Analsex werden in drei Geschichten lustvoll in Szene gesetzt.

In der Geschichte „ Die Voyeurin" beobachtet eine Fotografin in Paris ihr Model beim lustvollen Analsex. Der Akt verführt zu einer Fotostrecke der außergewöhnlichen Art, während derer sie nach und nach von der Beobachterin zur Beobachteten eines ungewöhnlichen Dreiers wird.

In „Professor Schwarz" versucht eine Studentin ihren Professor die Genehmigung zur Prüfungswiederholung zu entlocken und ist dabei auch bereit ihren Körper einzusetzen.

Für sie völlig überraschend erlebt sie zum ersten Mal ihre Lust auf Schmerz, Unterwerfung und Analsex und erfährt dabei eine für sie völlig neue Dimension der Erotik.

In „Hure für eine Nacht" holt sich eine erfolgreiche Unternehmensberaterin jenseits des langweiligen Routinesex mit ihrem Mann im Hurenoutfit in der Öffentlichkeit den Kick um ihre sexuellen Phantasien nach billigem schmutzigen Sex auf der Straße später Zuhause fiktiv mit einem Vibrator auszuleben.

Als sie eines Tages wieder mal zur Animation ihrer Lust unterwegs ist, wird sie von einem Fremden mitgenommen und lebt ihre Phantasie nach schmutzigen tabulosen Sex zum ersten mal real und sogar mit mehreren Männern gleichzeitig aus.

Die Sexy Geschichten sind einfach immer eine sichere Hausnummer für Fans von erotischen Hörbüchern.

Die lustvollen erotischen Geschichten drehen sich zwar im Schwerpunkt um das Thema Analsex, aber diese Praktik ist ja auch nur ein Ausschnitt von den vielseitigen und phantasievollen erotischen Begegnungen dieser Geschichten.

Auch wenn man kein Fan von Analsex ist oder damit noch keine Erfahrung hat, diese Geschichten machen einfach an.

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