"Das erotische Potential meiner Frau" von David Foenkinos.

Hector ist ein manischer Sammler.
Nach einem mißlungenen Selbstmordversuch und einem sechsmonatigen Krankenhausaufenthalt erklärt er seine lange Abwesenheit mit einer USA Reise. Um für die geforderten Berichte seiner Reise gerüstet zu sein geht er in eine Bibliothek wo er seine Frau Brigitte kennenlernt.

Als Hector seine Frau eines Tages beim Fensterputzen beobachtet, empfindet er diesen Augenblick als so erotisch, dass er beschließt Sie dabei zu filmen.

Seine neue Leidenschaft mündet in einem Eklat, als auf seinem Film ein fremder Mann auftaucht.

Die Geschichte hält leider nicht was sie aufgrund des Titels vermuten läßt, erotische Szenen die anmachen sucht man hier vergebens. Die Vorgeschichte bis zum Kennenlernen ist zu langatmig und viele unwichtige Nebenschauplätze werden zu ausgiebig eingeführt. Selbst wenn der Leser hier nur einen guten Roman und keine wirkliche erotische Lieratur erwartet, kann mich der hochgelobte und ausgezeichnete Roman im Taschenbuchformat nicht überzeugen.

Die Geschichte ist einfach nicht fesselnd, zu trocken und sachlich geschrieben und läßt "das erotische Potential" gänzlich vermissen .

erschienen bei CH. Beck

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