SADOMASOCHISMUS

Der Begriff Sadomasochismus bezeichnet im Gegenteil zu Dominance und Submission ehr die physische Seite des BDSM. Hierunter fallen alle Praktiken, die den Zweck haben dem Partner Schmerz zuzufügen.

Discipline weist sadomasochistische Züge auf, im Gegensatz dazu spielen Schläge im Sadomasochismus eine ehr untergeordnete Rolle. Hier werden eine Vielzahl von anderen Praktiken eingesetzt, die Schmerz erzeugen.

Betrachtet man BDSM auf der körperlichen Ebene, zeigt sich dass es teilweise mit der gezielten Zufügung von physischen Schmerzen und anderen intensiven Sinneseindrücken verbunden ist.

Subs vergleichen den Zustand, der durch den Effekt der freigesetzte Endorphine entsteht, auch mit den Nachwirkungen eines Orgasmus oder dem Runner´s High. Für viele entsteht ein tranceähnlicher Zustand auch Subspace bezeichnet, der als sehr angenehm geschildert wird. Die Erfahrung von Lustschmerz, aber auch die Befriedigung der Bedürfnisse oder Fetische des Partners ist die Antriebsfeder der meisten BDSM´ler.

Switcher

Ein Switcher unter den BDSM-Anhängern nimmt sowohl die dominante als auch devote Stellung innerhalb einer einzigen Session oder in verschiedenen Sessionen an und lebt diese mit demselben oder unterschiedlichen Partnern aus.

Professionelle Dienstleistungen

Eine Domina bietet sexuelle Dienstleistungen aus dem Bereich BDSM gegen Geld an.

Die Dominas verstehen sich dabei nicht als Prostituierte, da es im Regelfall nicht zum Geschlechtsverkehr zwischen Domina und Kunden kommt. Eine „männliche Domina" in männlichen Homosexuellenkreisen wird auch als Sado bezeichnet. Die Dienste professioneller „Sklavin" genannt auch „Zofe" wird seltener angeboten, Geschlechtsverkehr wird je nach vorher abgesprochenen Tabus teilweise geduldet.