O, der RING DER O

Der Ring der literarischen Vorlage ist ähnlich geformt wie ein Siegelring und trägt eine Triskele.

Der seit den 1990er Jahren im deutschsprachigen Raum verbreitete Ring der O ist ein besonderer Fingerring, der als Erkennungszeichen für Anhänger des BDSM gilt.

Er erhielt seinen Namen von der Protagonistin des klassischen Romans „Geschichte der O“ von Pauline Réage. In dem Roman erhält die Heldin nach Abschluss ihrer Ausbildung auf dem Schloss Roissy auch einen Ring, der sie als devote „Sklavin“ kennzeichnete. Die Ringträgerin verpflichtet sich jedem Mann, der die Bedeutung des Ringes der O erkennt zu unterwerfen.

Diese symbolische Bedeutung aus der Geschichte der O weicht damit von der heute im Bereich BDSM allgemein gültigen Bedeutung erheblich ab. Inspiriert durch den Film wurde der Ring der O in den 1980er Jahren schnell im deutschsprachigen Raum in BDSM-Kreisen populär.
Heute signalisiert der Ring der O, als Fingerring an dem über eine kleine aufgesetzte Kugel ein kleiner Ring beweglich befestigt ist, lediglich die Zugehörigkeit zu der BDSM Szene.

Es ist üblich, dass Doms (Tops) den Ring an der linken Hand und Subs (Bottoms) den Ring der O an der rechten Hand tragen. Dies hat den Vorteil, dass bei Doms, die Rechtshänder sind, die Schlaghand ohne Ring ist.
Seit Anfang der 1990er Jahre findet sich das Design des Ringes auch außerhalb von BDSM-Kreisen zunehmend wieder.

 Ein Modell des Kleid der O finden sie hier in unserem Onlineshop.