Corsage oder Korsage – wie denn nun richtig

Die Corsage (abgeleitet aus dem französischen von Körper) ist ein den Oberkörper eng umschließendes ehr jüngeres Kleidungsstück. Eingearbeitete Spiralfederstäbe versteifen sie, so dass keine Träger benötigt werden. Die Versteifung ersetzt hier auch den BH.

Bis Anfang des 20 Jahrhunderts wurden vor allem Korsetts zur Reduzierung der Taille zur sogenannten“ Wespentaille“ von der Frauenwelt getragen, das nahm solche Ausmaße an, dass auch häufig Rippen gebrochen oder Quetschungen verursacht wurden und das Atmen fast unmöglich wurde. Um ein Gesundheitsrisiko zu vermeiden und den optischen Effekt des Korsetts zu erhalten, setzte sich dann aus praktischen Gründen immer mehr die Corsage durch.

Im Gegensatz zum Korsett (oder Corsett) formt die Korsage den Oberkörper nicht und wirkt auch nicht taillenreduzierend und wirkt daher weniger steif und beengend. Die Corsage (die Schreibweise mit C hat sich in den letzten Jahren durchgesetzt) gibt es in 3 Varianten, als Oberteil eines Kleides, als eigenständiges Kleidungsstück zu Rock oder Hose oder als Dessous. Hier wird es unter der eigentlichen Oberbekleidung getragen und ist oft mit Strumpfhaltern versehen.

Als Dessous ist es eine Alternative zu BH bietet die Corsage gerade für die fülligeren Frauen die ideale Möglichkeit eine formschöne Taille zu erreichen und den Bauch optisch zu formen. Eingearbeitete Cups zaubern ein wunderschönes Dekolleté und die Bandeau-Form betont durch die außen ansetzenden Träger zusätzlich die Rundungen der Trägerin. Die Frau fühlt sich weiblich und anziehend durch edle Spitze, raffinierten Schnürungen oder transparenten Einsätzen verpackt.