BONDAGE und DISCIPLINE

Die zwei Aspekte Bondage und Discipline müssen nicht zwingend gemeinsam vorkommen.

Bondage
Mit dem englischen Begriff Bondage (Fesselung) werden Fesslungspraktiken bezeichnet die der Erregung und Steigerung sexueller Lust dienen. Obwohl Bondage per Definition zu dem großen Variationsbereich des BDSM gehört, wird diese von vielen sehr beliebte Spielart aber teilweise auch abgegrenzt.
Beim Bondage werden dem Partner mit Seilen, Ketten oder Handschellen die Gliedmaßen zusammen gebunden und dieser ggf. an Gegenstände gefesselt.

Discipline
Der Begriff Discipline beschreibt die Züchtigung des Partners mit der Hand oder „Züchtigungsinstrumenten", bei der aus der Ausübung oder dem Empfang der erotische Lustgewinn für die Beteiligen entsteht. Eine Kombination mit Praktiken aus dem Bondage ist möglich aber nicht zwingend.

Dominance und Submission
Dieses englische Begriffspaar bedeutet Herrschaft und Dominanz sowie Unterordnung und Unterwerfung. Sie bezeichnen das ungleiche Machtverhältnis zwischen den Partnern, welches bewusst angenommen wird, also ehr die psychische Komponente des BDSM.

Die Variationsbreite und Ausprägungsstärke ist sehr groß und kann sich ausschließlich auf ein zeitlich begrenztes „Spiel" beschränken oder auch permanent in den Alltag integriert werden („24/7" gleich 24 Stunden an 7 Tagen die Woche). Fürsorge und Hingabe an den Partner auch von der Seite des Doms sind wichtige Ergänzungen für eine glückliche und stabile Beziehung.

Symbole für die Unterwerfung des Subs können ein besitzanzeigendes Halsband, besondere Tätowierungen, Ringe der O, Intimschmuck, oder rasierte Kopfhaare sein.

Seltener wird in längere Beziehungen das Machtverhältnis symbolisch in einem sog. "Sklavenvertrag" schriftlich fixiert, die jedoch keine rechtliche Verbindlichkeit besitzen.