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E

Earshot
Beim Earshot ejakuliert ein Mann in das Ohr einer Person.

Elektrakomplex
Der Begriff Elektrakomplex beschreibt die überstarke Bindung einer weiblichen Person an den Vater, wobei die Mutter als Rivalin gesehen wird. Er gilt als weibliches Gegenstück zum Ödipuskomplex.

Elektrosex
Beim Elektrosex werden die Geschlechtsorgane wie Brustwarzen, Schamlippen, Penis, Hodensack oder Vagina mittels Reizstromgeräte und Dildos, Clips oder Manschetten stimuliert.

Eproctolagnie
Die Eproctolagnie beschreibt den Fetisch für Blähungen bzw. Darmwinde beim Sex.

Erotomanie
Hypersexualität, also der krankhaft gesteigerte Sexualtrieb wird auch als Erotomanie bezeichnet.

Erotophonie
Unter Erotophonie versteht man nichts anderes als telefonieren über erotische Inhalte um sich sexuell anzuregen. Umgangssprachlich wird Erotophonie auch als Telefonsex bezeichnet.

Eupareunie
Eupareunie beschreibt die harmonische Übereinstimmung in der körperlichen und seelischen Beziehung eines Paares. Speziell beim Sex bezeichnet man mit Eupareunie den Zeitpunkt an dem ein Paar gleichzeitig den Orgasmus erlebt.

Exkrementophilie
Der Begriff Exkrementophilie (lat. Excrementum „Ausscheidung", „Ausscheidung" „Auswurf" und philie siehe Wikipedia) beschreibt die Steigerung der sexuellen Erregung durch Körperausscheidungen wie Urin, Kot oder Darmwinden beim Sex.

Eyeshot
Beim Eyeshot ejakuliert der Mann in das Auge des Sexualpartners.

F

Facesitting
Beim Facesitting (engl. face „Gesicht" und sit „sitzen") setzt sich ein Sexualpartner mit seinem Geschlechtsteil nackt oder angekleidet auf das Gesicht des anderen. Diese Sexpraktik wird umgangssprachlich auch als Queening bezeichnet und dient der oralen Befriedigung des aufsitzenden Partners.

Facial
Der Begriff Facial beschreibt eine sexuelle Praktik bei der einer oder mehrere Männer einem weiteren männlichen oder weiblichen Partner ins Gesicht ejakulieren und wird umgangssprachlich auch als Gesichtsbehandlung oder Gesichtsbesamung bezeichnet.

Federhocke
Bei der Federhocke handelt es sich um eine Sexstellung bei der die auf dem Rücken liegende Frau die Knie zur Brust zieht und so dem Mann das tiefere Eindringen in die Vagina ermöglicht.

Fellatio
Der Fellatio beschreibt die orale Befriedigung des Mannes und wird umgangssprachlich auch als „Blasen" oder „Blowjob" bezeichnet.

Fesselspiele
Bei Fesselspielen erregen sich beide Partner sexuell durch das Fesseln, bei dem ein Partner sich dem anderen hilflos ausliefert und sich dadurch dominieren lässt.

Fisting
Beim Fisting wird dem passiven Partner die ganze Faust in die Scheide oder den After eingeführt. Dieser wird durch die massive Dehnung stark sexuell erregt.

Florentinisch
Der Begriff Florentinisch entstammt der Prostituiertensprache und beschreibt den sog. „Hurengriff" bei dem die Vorhaut des Penis straff zurückgezogen wird, so dass die Eichel vor der Penetration frei gelegt ist.

Footjob
Beim Footjob (engl. foot für Füße) wird der Penis des Mannes mit den Füßen stimuliert.

Französisch
Der Begriff Französisch steht umgangssprachlich für Oralverkehr. Hierbei unterscheidet man zwischen der oralen Befriedigung des Mannes, dem Fellatio und der oralen Befriedigung der Frau, die als Cunnilingus bezeichnet wird.

Französische Küsse
Zungenküsse werden auch als Französische Küssen bezeichnet. Hierbei wird die Zunge des Partners mit der eigenen berührt oder an der Unter– oder Oberlippe gesaugt.

Französische Wand
Eine französische Wand findet man in Swingerclubs oder Clubs der Schwulenszene. Die hinter der Wand stehenden Männer schieben ihren Penis durch kleine Löcher und werden von einer Person auf der anderen Seite oral befriedigt.

Friends with benefits
Die Freunde mit denen man zusätzlich auch unverbindlicher Sex hat, werden als „Friends with benefits" bezeichnet.

Frotteur
Ein Fotteur (franz. se frotter „sich reiben" siehe Wikipedia) erregt sich sexuell dadurch, dass er sich an anderen Menschen reibt. Die Möglichkeit hierzu bietet sich häufig in größeren eng aneinander gedrängten Menschenmengen.

Furtling
Der Begriff Furtling beschreibt eine besondere Art der Masturbation bei Männern. Hierbei wird meist auf einem Bild einer Frau in einer Zeitung oder Zeitschrift im Geschlechtsbereich ein Loch geschnitten. Danach wird in dieses hinein masturbiert mit der Vorstellung mit der Person auf dem Foto realen Sex zu haben.

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G

Gangbang
Der Begriff Gangbang (Zusammensetzung von engl. „gang" wie Bande, Gruppe oder Rudel und „bang" vulgär Ausdrucksweise für „koitieren" siehe Wikipedia) auch Rudelbums genannt, beschreibt eine besondere Form des Gruppensex bei der mehrere Männer einen empfangenden Sexualpartner, meist eine Frau, abwechselnd oder auch gleichzeitig anal, vaginal oder oral penetrieren. Beim Reverse Gangbang hingegen gibt es einen aktiven und eine Vielzahl an empfangenden bzw. passiven Sexualpartnern.

Gay
Der Begriff Gay stammt aus dem englischen Sprachraum und steht überwiegend für homosexuelle Männer (selten lesbische Frauen). Die Verwendung wird mehrheitlich als weniger plump wie „schwul" und dennoch nicht so abstrakt und distanziert wie „homosexuell" empfunden.

Gerontophilie
Bei einem gerontophilen Mensch besteht eine Fixierung auf wesentlich ältere Sexualpartner.

Glory Holes
Bei Glory Holes handelt es sich um Löcher die in Hüfthöhe in die Trennwände von zwei Einzelkabinen öffentlicher Toilettenanlagen gebohrt werden. Sie dienen der Durchführung anonymer meist gleichgeschlechtlicher sexueller Kontakte zwischen Männern. Hierbei steckt ein Partner sein Penis durch das Glory Hole um von dem anderen oral, mit der Hand oder auch anal befriedigt zu werden.

Golden Shower
Der Begriff Golden Shower oder auch Urophilie steht für die sexuelle Vorliebe für Urin. Urophile Menschen empfinden den Geruch von Urin oder den Vorgang des Urinieren sexuell stimulierend. Dabei wird der Lustgewinn durch die orale Aufnahme von Urin (Urophagie) umgangssprachlich auch als Natursekt bezeichnet.

Goldfischsex
Der Begriff Goldfischsex steht für eine Sexpraktik bei der die Sexualpartner beide Hände beim Sex auf dem Rücken gefesselt haben und können sich so nicht festhalten oder anfassen.

Graviditätsfetisch
Einen Graviditätsfetisch hat ein Mann, wenn er eine sexuelle Präferenz zu schwangeren Frauen hat. Ihn erregen besonders die Schwangerschaftanzeichen wie der pralle Bauch und die großen Brüste.

Griechisch
Wie viele andere „Ländernamen" bezeichnet man auch mit griechisch umgangssprachlich den Analverkehr.

H

Hafada
Beim Hafada (auch Scrotal siehe Wikipedia) handelt es sich um ein Intimpiercing an der Haut des Hodensacks.

Handballing
Der Begriff Handballing steht ebenso wie der Begriff „Fisting" für das Einführen einer Faust in die Scheide oder den After.

Handjob
Beim Handjob wird der Penis mithilfe der Hände stimuliert.

Harnorgasmus
Beim Harnorgasmus wird die sexuelle Befriedigung zusätzlich durch ein orgasmusähnliches Gefühl beim Wasserlassen erreicht.

Hierophilie
Ein hierophiler Mensch erregt sich durch religiöse Gegenstände wie Heiligenbilder, Kreuze, Beichtstühle oder Altare. Häufig masturbiert er im Beichtstuhl oder am Altar oder ejakuliert auf religiöse Bilder oder Kreuze.

Hündchenstellung
Bei der Hündchenstellung oder auch Doggystyle kniet der empfangende Partner auf allen Vieren während der andere Partner ihn oder sie anal oder vaginal penetriert.

HWG
Die Abkürzung HWG steht für „häufig wechselnden Geschlechtsverkehr" und kommt aus der Abkürzungsterminologie der Polizei. Hier werden in Berichten Personen mit häufig wechselnden Sexualpartnern wie Prostituiere oder Stricher mit der Abkürzung HWG bezeichnet.

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I

Indisch
Indisch bezeichnet einen zeitlich sehr ausgedehnten Geschlechtsakt, der sich noch durch eine Vielzahl an durchgeführten Stellungen auszeichnet, wie sie im Kamasutra zu finden sind.

Infantilismus
Als Infantilismus (auch Anaclitismus oder auch Autonepiophilie) wird Babyplay oder Babyspiel bezeichnet, bei der ein Partner dadurch sexuell erregt wird, dass er sich als Baby verkleidet und verhält. Der andere Partner hat dabei die Rolle der Mutter zu übernehmen und seinen Partner zu windelt, zu füttern oder fiktiv zu stillen.

Interracial
Im Bereich der Sexualität bezeichnet man mit dem Begriff Interracial den Geschlechtsverkehr zwischen zwei Personen verschiedener Rassen oder Hautfarben.

Ipsation
Der Begriff Ipsation (lateinisch von ipse „selbst") steht für Autosex oder auch Selbstbefriedigung und wir heute umgangssprachlich als Masturbation bezeichnet.

Irrumatio
Der Begriff Irrumatio (lateinisch von irrumare „zu zwingen") beschreibt im Bereich der Sexualität den Akt des aktiven Stoßes des Penis zwischen Beine, Brüste, Füße oder in den Mund des Sexualpartners. Im Mittelpunkt steht hierbei der ausgeübte Zwang durch den aktiven Partner und beschreibt meist einen erzwungenen Oralverkehr.

Italienisch
Als italienisch (siehe auch Axilismus) wird das Reiben des Penis in der Achsel des Sexualpartners bezeichnet. Dabei kann der passive Partner mit dem Oberarm den Druck auf den Penis aktiv variieren.

J

Jack Off Party
Der Begriff „Jack-Off" stammt aus dem englischen und bedeutet "Wichsen". Auf einer „Jack-Off-Party" treffen sich Männer in Clubs oder privat zur gemeinsamen Selbstbefriedigung. Bei einer „Jack-Off Party" kann jeder Mann entweder sich selbst oder auch wenn gewünscht andere Männer mit der Hand befriedigen.

Jadeflöte
Der Begriff Jade-Flöte beschreibt eine Variante des Oralverkehrs. Bei dieser oralen chinesischen Sexpraktik wird der Penis mit den Fingern und dem Daumen wie eine Flöte umfasst und mit dem Mund befriedigt.

Jen Mo Punkt
Der Jen Mo Punkt ( auch Millionen-Dollar-Punkt oder Saxonus siehe Wikipedia) ist ein Punkt im Genitalbereich des Mannes zwischen Hodensack und After. Durch den geübten Druck auf diesen Punkt kann die Ejakulation des Mannes verhindert werden.

Jerk Off
Eine weitere englische Bezeichnung für „Wichsen" oder Selbstbefriedigung.

Johannistrieb
Das Wiederaufleben der sexuellen Lust des Mannes im vorgerückten Alter wird auch als „Zweiter Frühling" oder Johannistrieb bezeichnet. Ursprünglich stammte der Begriff vom zweiten Austrieb mancher Laubbäume im August.

K

Kamasutra
Das Kamasutra ist mehr als ein Erotiklehrbuch für Sexstellungen. Vielmehr geht es um das Erlangen von drei wichtigen „Gütern" im altindischen Glauben. Höchste Priorität hat das Erlangen spirituellen Wohlbefindens „Dharma" durch das Befolgen religiöser Richtlinien, danach folgt das Erlangen von materiellen Gütern bzw. Reichtum „Artha" und die niedrigste Priorität hat das „Kama" der sinnliche Genuss.

Karezza
Karezza oder auch Coitus reservatus (coitus „Geschlechtsverkehr und reservatus „gerettet oder reserviert") beschreibt eine Praktik bei der vom Mann auf den Samenerguss verzichtet wird. Dadurch soll die Plateauphase beim Geschlechtsverkehr verlängert werden. Ein Orgasmus ist allerdings dennoch möglich, aber nicht unbedingt beabsichtigt. Ziel ist es das sexuelle Lustempfinden und das Zusammengehörigkeitsgefühl zu steigern.

Kavaliersschmerzen
Der Kavaliersschmerz oder auch Bräutigamsschmerz beschreibt das unangenehme Spannungsgefühl oder den Schmerz im Hodenbereich beim Mann, der entsteht wenn nach einer längeren sexuellen Erregung keine Ejakulation eintritt.

Kaviar
Kaviar ist ebenso wie Nutella oder Nougat ein Code aus dem Fetischbereich für Kot. Der Begriff steht im Zusammenhang mit Menschen, die das Berühren oder Essen von Kot sexuell erregt.

Klinikerotik
Bei der Klinikerotik oder auch Kliniksex findet ein Rollenspiel statt, welches die Partner sexuell erregt und am Ende meist im Geschlechtsverkehr mündet. Meist wird hierfür ein Zimmer wie in einer Klinik gestaltet und der eine Partner „untersucht" als Arzt oder Krankenschwester den anderen Partner der den Patienten spielt.

Klismaphilie
Ein klismaphiler Mensch wird durch das Verabreichen oder Empfangen von Klistieren (auch Einläufen) zur Darmreinigung sexuell erregt.

Knismolagnie
Knismolagnie beschreibt den Kitzelfetisch, bei dem die sexuelle Erregung durch das Kitzeln oder sich Kitzeln lassen gesteigert wird.

Koprophagnie
Bei der Koprophagnie (griechisch kópros für „Dung" oder „Kot" und phageín für essen) steigert das Essen von Kot die sexuelle Erregung.

Koprophilie.
Ein koprophiler Mensch erregt der Anblick und die Berührung von Kot beim Sex.

Kryophilie
Kyrophile Menschen werden durch Sex in extremer Kälte sexuell erregt, der Kälteschmerz wird dabei als luststeigernd empfunden.

Kunyaza
Diese Sexpraktik stammt aus Ruanda und beschreibt eine besondere Form der klitoralen Stimulation. Der Mann zieht während des Geschlechtsverkehrs sein Penis aus der Vagina und schlägt damit rhythmisch auf die Schamlippen und die Klitoris um die Frau zum Orgasmus und ggf. sogar zur Ejakulation zu bringen.