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Was wir so unten drunter tragen

Jeder Mann und jede Frau hat seinen bzw. ihren eigenen Kleidungsstil oder zumindest die meisten haben ihn.

Bei einigen beschränkt sich das Ankleiden auf den obligatorischen einfaltslosen Schlabberlook und auch unten drunter findet sich häufig ein abgetragener ausgeleierter „Schiesser Feinripp“ oder Baumwoll-Look ohne viel Phantasie. Jetzt wird sicher der eine oder andere sagen, ja aber nicht jeder legt soviel Wert auf Kleidung oder hat das nötige Kleingeld. Nun auch mit einem kleinen Geldbeutel kann man sich abwechselungsreich und typgerecht kleiden und seine Persönlichkeit ideal unterstützen.Viele legen vielleicht noch bei der Oberbekleidung Wert auf gute Kleidung, aber bei Dessous oder Herrenunterwäsche meinen die meisten, das sieht ja keiner, da muss man sich nicht so ins Zeug legen.

Viele Männer und Frauen werden sicherlich jetzt anführen, dass sie beruflich in Arbeitskleidung stecken und darunter natürlich nicht verführerische Dessous aus französische Spitze tragen können, die zwickt und zwackt. Aber was ist mit den vielen Menschen die beruflich keine Arbeitskleidung tragen müssen? Häufig findet man modische Kleidung als Dresscode nur bei den Mitarbeitern aus der Modebranche oder Geschäftsleuten, aber was diese darunter tragen, weiß man auch nicht.Mal ehrlich die meisten von uns lieben es bequem unten drunter und sind nicht bereit für etwas was man „nicht sieht“ viel Geld auszugeben. Der einzige Anlass zu dem wir uns noch Mühe geben und auf schöne Wäsche unten drunter achten ist das erste Date, bei dem wir mit dem neuen Partner zum ersten Mal intim werden.

Er bzw. Sie soll ja beeindruckt werden, da darf es auch schon mal etwas mehr kosten und sogar unbequem sein. Bequeme, attraktive und bezahlbare Underwear und Dessous gibt es, wenn man sich danach auf die Suche macht genug. Wir müssen nur den Wert für uns selbst erkennen und nicht nur die Unterwäsche für den einen besonderen Moment aufbewahren, der vielleicht nie kommt. Wir müssen es uns selbst wert sein, uns in schöne Unterwäsche zu stecken und in einer langjährigen Partnerschaft auch den Partner mit schönen Dessous oder sexy Underwear überraschen, so dass das Ausziehen oder Anziehen in der Gegenwart des Partners wieder Freude macht und Begehren weckt.
Besonders viele Frauen wollen aber nicht erotische Dessous tragen, da sie das Begehren des Partners nicht wecken wollen.

Wenn die erotische Begegnung innerhalb der Partnerschaft nicht mehr stattfinden oder auf das gerade noch geduldetet Minimum heruntergefahren ist, soll der Anreiz dazu natürlich auch nicht mehr signalisiert werden. Dabei wünschen sich viele Männer nichts mehr, als ihre Partnerin mal in erotischen Dessous und Strapsen zu sehen. Die Frau zum Tragen von erotischern Dessous zu bewegen, geht aber nur behutsam und mit Einwilligung derselben.

Sie sollte auf keinen Fall mit erotischen Dessous, die man einfach gekauft hat und die häufig nicht mal die richtige Größe haben, überrumpelt werden. Ein gemeinsamer Einkaufsbummel hilft hier weiter, so kann er ihr seine Favoriten zeigen und ihren Geschmack, ihre Problemzonen und ihre Größe besser kennenlernen. Wichtig ist am Ende ihr die Entscheidung zu überlassen und sie nicht mit Druck zu einem bestimmten Model zu überreden, dann wird sie mit ihm bestimmt nie wieder gemeinsam einkaufen gehen. Die Gründe für den unattraktiven „Schlabber-Look“ unten drunter bei vielen Männer, ist meist einfach nur Faulheit oder mangelndes modische Bewusstsein. Hier ist es an den Partnerinnen ihre Männern auch bei der Underwear zu etwas mehr modischem Bewusstsein zu verhelfen bzw. diese dazu aufzufordern. Frei nach dem Motto „Der Spaß fängt schon beim An- oder Ausziehen an“.

Google+ Autorin Claudia Sehl