Fifty Shades of Grey - der Film 2015 Gedanken zum Thema

Erste Eindrücke nach der Filmvorführung von Fifty Shades of Grey mit fast 280 Teilnehmern des Joyclubs in Osnabrück am 13.02.2014.

Der Film war grundsätzlich gar nicht mal so schlecht, wie das "Fachpublikum" aus dem Joyclub nach der Filmvorführung in diversen persönlichen Gesprächen zu scheinen fand.

Wer einen Hardcore SM Porno schauen wollte, der hatte wohl im Vorhinein sowieso daneben gelegen. Es ist halt Geschmackssache, der Film hatte eher etwas von Pretty Woman, mit ein bischen "BDSM" Weichzeichner Romantik. Wer es lieber deutlicher und härter mag, dem sind ohnehin die bekannten Filme über das Leben der O (nach dem Roman von Anne Desclos alias Dominique Aury) empfohlen, aus denen der Film Fifty Shades of Grey das Thema ja auch abgeschöpft hat.

Auch das Buch "Lady Chatterley's Lover" (deutsch "Lady Chatterleys Liebhaber", jedoch häufig einfach verkürzt zu Lady Chatterley) nebst den enischlägigen Verfilmungen sei hier empfohlen.

Unabhängig von den Qualitäten von Drehbuch, schauspielerischer Leistung und dramtischer Tiefe oder Flachheit drängt sich mir eher langsam nach Studium der Kritiken in der Tagespresse der Verdacht auf, da wird absichtlich was runtergerissen, weil die Rezensenten mit dem Thema im speziellen nicht klarkommen und es für politisch unkorrekt halten.

Es gibt nämlich andere Mainstream Leinwandschnulzen aus der Vergangenheit, die erheblich weniger verrissen worden sind als Fifty Shades of Grey.