LET´S TALK ABOUT Folge 36

Quantität oder Qualität, was ist wichtiger beim Sex ?

Also was guter Sex ist, ist natürlich relativ. Jeder hat von gutem Sex andere Vorstellungen.

Die Erfüllung eigener sexueller Vorlieben, Kreativität und die Lust des Partners auf Sex sind sicherlich wichtige Voraussetzungen für guten Sex. Was macht mehr an als von dem Menschen den man liebt auch begehrt zu werden und das nicht nur die ersten 6 Monate in einer Beziehung.

Auch wenn man nicht in einer festen Beziehung ist, steigt die eigene Erregung bei den meisten mit dem Ausmaß an mit dem man begehrt wird.
Lusttötend sind dagegen auf jeden Fall Monotonie, ein unaktiver und lustloser Partner, sowie ein Partner der „sein Ding durchzieht ohne Verluste" und den Anderen mit seinen Bedürfnissen nicht mehr wahrnimmt.
Bei der Frequenz des eigenen Sexlebens sollte man sich sowieso nicht von irgendwelchen Statistiken irritieren lassen. Hier ist meiner Meinung nach nur das jeweilige Paar entscheidend.
Wenn wir die Wahl hätten zwischen seltenen aber gutem Sex und häufigen aber schlechten Sex, entscheiden sich die meisten wohl ehr für die erste Variante.

Manche Männer werden jetzt sicherlich widersprechen und sagen „Es kommt darauf an wie schlecht der schlechte Sex ist bzw. wie selten der gute Sex". Ist der Sextrieb bei einem Menschen stärker ausgeprägt, wird ihm die Frequenz sicherlich nicht egal sein, auch wenn die Qualität etwas schlechter ist.
In langjährigen Beziehungen ist es natürlich viel schwerer im Alltagsstress Lust zu haben und immer wieder mit kreativen Ideen aufzuwarten.
Da sind die meisten Paare froh, wenn überhaupt noch Sex in leidlicher Qualität stattfindet.
Es gibt auch schon einmal sexfreie oder sexarme Zeiten in einer langjährigen Beziehung, ohne das diese gleich in Gefahr ist.

Am Ende zählt sowieso nur ob das Paar es schafft einen gemeinsamen Nenner zu finden, was die Art und Häufigkeit des eigenen Sexlebens betrifft.
Wieder den erotischen Anschluss zu finden nach Phasen in denen Familiengründung, Existenzgründung oder Karriereplanung im Vordergrund standen, dass ist an den unbedingten Willen beider Partner gebunden Sex wieder mehr in den Mittelpunkt zu stellen.
Fakt ist, wer seine sexuelle Unzufriedenheit nicht anspricht und versucht zu lösen, riskiert dass der unzufriedene Partner sich außerhalb der Beziehung holt was er braucht an Qualität oder Quantität.