Angeregt von den Kränen und Ölverladestationen der Docks und Industrie von Rotterdam hat Peter Domenie eine fazettenreiche Kollektion geschaffen.

Seine Linien Steal, Pur und Versuchung sind inspiriert von den Stahlkostruktionen des Hafens und den Elementen Wasser und Feuer.

Peter Domenie 03

Hierbei kombiniert er geschickt Materialien wie Lack, Chiffon und Kunstleder im Wet-Look zu einem außergewöhnlichen Look.

Ob schlicht oder eher gewagt findet man hier sowohl alltagstaugliche Fashion als auch das extravagante Outfit für den nächsten Fetischevent.

LACK MEHR ALS NUR KORROSIONSSCHUTZ

Lack ist ein flüssiger oder auch pulverförmiger Beschichtungsstoff, der dünn auf Gegenstände aufgetragen wird und durch chemische oder physikalische Vorgänge (zum Beispiel Verdampfen des Lösungsmittels) zu einem durchgehenden, festen Film aufgebaut wird. Lacke bestehen in der Regel aus Bindemitteln, Pigmenten, Lösemitteln, Füllstoffen und Additiven (Wikipedia).

Lacke werden als Schutzlacke, zur Dekoration und wegen ihrer Oberflächeneigenschaften z.B. elektrische Leitfähigkeit eingesetzt.

Geschichte von Lack

Der Begriff Lack leitet sich von dem Wort laksha ab (aus dem Sanskrit) und bedeutet „hunderttausend“. Mit Hunderttausend ist die Anzahl an Lackschildläusen gemein, deren harzige Stoffwechselprodukte das erste Bindemittel der Welt darstellte. Hierzu wurden die Schildläuse mittels Erhitzen von den Ästen gelöste, um sie danach auf den zu beschichteten Gegenständen wieder erkalten zu lassen.

Andere frühere Anwendungsbeispiele von Lack findet man in China, dort wurde schon vor 7500 Jahren Lack aus der Rinde eines Lackbaumes gewonnen und als Bindemittel verwendet.

Den Chinesen wird somit die Entdeckung von Lack zugeschrieben. Die älteste Rezeptur die überliefert wurde, stammt aus dem 12. Jahrhundert. Für diesen Lack wurde als Bindemittel Leinöl und als Pigment Zinnober verwendet. Erste Produktionsstätten waren im 18. Jahrhundert sog. Lacksiedereien, in denen die einzelnen Bestandteile bei höheren Temperaturen vermischt wurden. Bei den Anfängen industriellen Lackproduktion stand noch die dekorative Funktion des Lackes im Vordergrund. Man verschönerte Oberflächen, Möbel und Gebrauchsgegenstände mit Lacken in den verschiedensten Farben. Später im Industriezeitalter wurden Lacke zunehmend wegen ihrer Schutzfunktion produziert zur Werterhaltung von Gegenständen und Gebäuden. Erstmals wurden Anlagen zur industriellen Lackierung errichtet, durch Gießen, Walzen und Tauchen konnten die Gegenstände nun lackiert werden, so dass die mühsame manuelle Auftragung mit dem Pinsel entfiel. Die Anzahl der Betriebe wuchs an, so dass in Deutschland 1882 schon 1105 Unternehmen Lacke herstellten.

Viele der größten heute noch existierenden Lackhersteller sind am Ende des 19. Jahrhunderts gegründet worden wie Du Pont (früher Herberts Lacke) oder I.G Farben. Erst zu Beginn des 20. Jahrhundert wurden neue Bindemittel entwickelt wie Laccain (1902) oder Bakelit (1905) und später mit den Lackkunstharze (1913) die ersten vollständig synthetisierten Bindemittel. Nach dem zweiten Weltkrieg wurden 1948 die Epoxid-Harze und 1949 die ersten auf Wasser basierenden Lacke entwickelt. In der jüngeren Entwicklung bekam der Umweltaspekt immer größere Bedeutung, so dass der gesundheitsschädliche Lösungsmittelanteil immer mehr verringert wurde. 1985 kamen die ersten emissions- und lösemittelfreien Dispersionsfarben auf den Markt. 1996 wurden die ersten Pulverlacke und 1999 die ersten Lacke mit dem sog. “Lotuseffekt“ einem Selbstreinigungseffekt eingeführt.

 Heute finden Lacke als Bautenfarben, Industrielacke oder Pulverlacke in vielen Bereichen ihre Anwendung. Als Lacke für Automobile, Flugzeuge und andere Fortbewegungsmittel oder im Korrosions- oder Holzschutz und auch aus der Kosmetikindustrie sind Produkte wie der „Nagellack“ nicht mehr wegzudenken. Aber auch in der Handtaschen- und Kofferindustrie oder der Mode- und Schuhindustrie findet Lack seit langer Zeit Verwendung. So sind seit vielen Jahren mit Lack beschichteten Modelle von Schuhen, Handtaschen und Koffern wichtige Bestandteile jeder Kollektion.

In der Modeindustrie finden sich Kleidungsstücke aus Lack bzw. mit Lackelementen, wie Korsetts, Korsagen, Mäntel oder Kleidern nicht mehr nur in der Fetischszene oder dem „Rotlichtmilieu„ Verwendung. Lackkleidung findet sich schon seit langem in den Kollektionen vieler bekannter Designer und stellen aktuell regelrecht einen Modetrend dar, so sieht man in vielen Hochglanz-Modejournalen bekannte Models im Domina-Outfit wie z. B. Claudia Schiffer in der Vogue.

Zwei bekannte Modedesigner exklusiver Fetisch- und Partykleidung sind Peter Domenie und Patrize Catanzaro.

Peter Domenie verwendet Materialien wie Lack, Kunstleder und Chiffon für seine faszinierende Kollektion. Sein purer Stil zeigt sich in den Linien wie Pur, Steal oder Versuchung und kommt mit wenig Verziehrungen und Rüschen aus. Inspiriert von den Stahlkonstruktionen des Hafens und der Industrie von Rotterdam kombiniert er gekonnt ungewöhnliche Schnittführung und einen Mix aus Chiffon, Lack und Kunstleder in Wet-Look Optik zu außergewöhnlichen Kreationen. In seiner Kollektion findet man verführerische aber alltagstaugliche Daywear genauso wie extravagante Party- und Fetischmode. Auch Patrice Catanzaro steht für extravagante Party- und Fetischmode, allerdings hat er seine Kollektion ehr verspielt romantisch, extravagant edel oder sportlich schlicht kreiert. Der Liebhaber des verspielten erotischen Rüschenkleides wird hier ebenso fündig, wie der Fan vom sportlichen Gogo Outfits. Mit gezielten Aus- oder Einblicken setzt er raffinierte Akzente, die jedes Model einzigartig machen.

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